Landnahme im Terower Becken

Aus Slawen und Deutschen werden Mecklenburger

Einheimische Zirzipanen und Zuwanderer aus Niedersachsen, Holstein, Westfalen und den Niederlanden bewohnten und bearbeiteten fortan gemeinsam das Land. Aus beiden ethnischen Gruppen entstanden in den folgenden Jahrhunderten die deutschsprachigen Mecklenburger und Pommern. Die Vermischung zeigt sich auch in den doppelten Ortsnamen Alt- bzw. Neu-, Groß- bzw. Klein- und Wendisch- bzw. Deutsch. In diesen Fällen erfolgte eine deutsche Ortsgründung neben einem schon bestehenden slawischen Dorf. In Klein Markow bestand bereits im 6. Jahrhundert eine slawische Siedlung, Groß Markow dagegen wurde von deutschen Siedlern gegründet. Dass unsere Vorfahren es vermocht haben, ineinander aufzugehen, ist eine kulturelle Leistung, auf die Mecklenburger und Pommern sich besinnen sollten.
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Landnahme im Teterower Becken