Franz Riegel www.power-riegel.de

Die fließende Zeit | WEGE ZUR SCHLICHTHEIT 12

Gruppenausstellung
Schloss Mitsuko, Todendorf, www.schloss-mitsuko.de
Eröffnung: Sonnabend, 14. Mai 2016, 14 Uhr

Zum 12. Mal zeigen zwölf Künstlerinnen und Künstler von 14. Mai bis 24. September 2016 ihren individuellen Weg zur Schlichtheit. Mit unterschiedlichen Ausdrucksformen wie Malerei, Fotografie, Skulptur oder Keramik zeigen Künstler, was entsteht, wenn sie tief versonnen arbeiten. Wie immer konzentriert sich diese Gruppenausstellung vornehmlich auf reduzierte Werke, zumeist sogar Monochrome, die im Geiste der Zen-Malerei erschaffen wurden.
Zur Eröffnung am Pfingstsamstag dem 14. Mai um 14:00 Uhr präsentiert der Künstler Ralph Tepel seine Klanginstallation „Elements“. Gegen 15:00 Uhr wird eine japanische Teezeremonie zelebriert.
Kuratiert und gehängt wird diese wie alle früheren Ausstellungen aus der Reihe WEGE ZUR SCHLICHTHEIT von Klaus Völker aus Halle, das Ausstellungsplakat gestaltete Hermann Radeloff, Berlin.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Kerstin Borchart, Malerei | Karl- Michael Constien, Tuschmalerei | Wilfried Duwentester, Skulptur | Takwe Kaenders, Fotografie/ Email | Bernd Kommnik, Malerei/ Skulptur |
Ulrich Reimkasten, Zeichnung | Franz Riegel, Fotografie | Armin Rieger, Keramik | Ralph Tepel, Malerei/ Klanginstallation "Elements" | Helmut Tollmann, Malerei | Klaus Völker, Tuschmalerei | Ralph Wedhorn, Skulptur

Schloss Mitsuko
17168 Todendorf, Kastanienallee 21
www.schloss-mitsuko.de
• Eröffnung: Sonnabend, 14. Mai 2016, 14 Uhr
• Dauer: 14. Mai bis 24. September 2016
• Öffnungszeiten
Samstags, Sonn- und Feiertags, 13 bis 17 Uhr

Zwanzig tiefe Atemzüge

Mit 85 Jahren Erfüllung

Zeitgleich zur Ausstellung WEGE ZUR SCHLICHTHEIT zeigt Heinrich Johann Radeloff anlässlich seines 85sten Geburtstages seine Radeloff Oratorium Ausstellung „Mit 85 Jahren Erfüllung“. Zu sehen sind im Teezimmer acht großformatige Tuschemalereien, die Heinrich Johann Radeloff 1999 fertigte. Sie wurden anlässlich des Goethejahres erstmals in Schloss Neuenburg über Freiburg/Unstrut ausgestellt.
Ich bin auf der Suche zu der Rückkehr in das Innerste, das aber nur durch Verneinung erreicht werden kann“, sagt er über seine Arbeiten, es sei ein einsamer Weg nach Vergeistigung und Beseelung der modernen Malerei, ohne zu missionieren, denn alle Ströme oder Stimmungen des Geistes, seinen sie auch noch so extrem, haben ganz einfach ihre eigene Berechtigung.

Heinrich Johann Radeloff verließ 1959 Mecklenburg, lebte und arbeitete einige Jahre in Sydney und Kalifornien. Seit 1964 lebte er zusammen mit seiner Frau Mitsuko als Kunstprofessor in Kyoto. Im Alter von 69 Jahren begab er sich auf den Weg des INTON und führt seitdem ein spirituelles Leben, still und in Ruhe. Zusammen mit seiner Frau Mitsuko kehrte er zurück nach Mecklenburg, um hier einmal in seiner Heimaterde, bei seinen Vorfahren in Cammin bei Laage zu ruhen. In Todendorf initiierte er im ehemaligen Herrenhaus das Deutsch-Japanische Kulturzentrum Schloss Mitsuko, das er nach seiner Frau Mitsuko, das bedeutet Die Lichtbringende, benannte.
„Dies ist unser frischer Wind eben allhier in Todendorf und er hat schon ganz schön gerauscht!“

Heinrich Radeloff - Mit 85 Jahren Erfüllung

Ausstellung in Schloss Mitsuko Pfingsten 2016, Foto Franz Riegel